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Allgemeine Zeitung Bad Kreuznach
Das junge Wild braucht jetzt Ruhe
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Vom 08.05.2007

red. BAD SOBERNHEIM Die Jägerschaft im Hegering Bad Sobernheim bittet alle Naturfreunde, in den Monaten Mai bis Juni noch mehr als sonst darauf zu achten, dass Hunde kein Wild aufstöbern. Hegeringleiter Klaus Nieding teilt mit, dass Hunde jetzt verstärkt an der Leine geführt werden sollen. Dies gilt vor allem im Wald, aber auch in den Feldbereichen kann Jungwild vorkommen, besonders bei den deckungsreichen Rapsflächen. Gerne nimmt das Wild auch Wiesen mit hochstehendem Gras an. Deshalb ist auch bei Mäharbeit einen hohe Vorsicht angesagt, sagt Hegeringsleiter Nieding.

Die Bad Sobernheimer Jägerschaft hält Appelle alleine nicht für ausreichend und plant wie schon in den Vorjahren, Jungtiere wieder aktiv vor Gefahren zu schützen, die aufgrund des diesjährigen Vegetationsvorsprung bereits im Laufe des Monats Mai zu erwarten sind. Die Jägerschaft und die Landwirte im Bereich des Hegerings Bad Sobernheim arbeiten deshalb Hand in Hand, um die Tiere zu retten und gröflere Verluste zu verhindern. "Wehende Tüten, grelle Blinklichter oder dudelnde Kofferradios mit lautem Gesang auf nächtlichen Wiesen sind dabei keineswegs ein verspäteter Scherz der Maihexen", meint Nieding. Vielmehr führen die dadurch misstrauisch gewordenen Elterntiere ihren Nachwuchs dann aus den am nächsten Tag zu mähenden Wiesen heraus.

Besonders für Kinder und Jugendliche ist es ein intensives Naturerlebnis, gemeinsam mit den Weidmännern die Jungtiere aufzustöbern, denkt Nieding. Sofern sich Schulklassen oder Eltern mit ihren Kindern an solch einer Suche beteiligen möchten, können diese sich bei dem Hegeringsleiter Klaus Nieding unter Telefon (06751) 856590, anmelden.


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