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Oeffentlicher Anzeiger/Nahe-Zeitung

Wildessen für einen guten Zweck geplant

Vom 05.11.2007

Hegering Bad Sobernheim will "aktion benny & co." unterstützen - Jagdhörner werden erklingen

MEDDERSHEIM. Die Jägerschaft des Hegerings Bad Sobernheim unterstützt die "aktion benni & co.", indem sie für Freitag, 16. November, ab 19.30 Uhr in den kleinen Meddersheimer Gemeindesaal zum kostenlosen Wildessen zugunsten des gemeinnützigen Vereins einlädt. Um Spenden wird gebeten.

Im Rahmenprogramm wird die Jagdhornbläsergruppe Bad Kreuznach diverse Jagdsignale und Jagdhornmärsche erklingen lassen. Anekdoten sollen erzählt werden, und dabei soll natürlich der Genuss von heimischem Wildbret, einem "der hochwertigsten Nahrungsmittel überhaupt", an erster Stelle stehen, warb der sehr rührige Hegeringleiter Klaus Nieding. Er konnte bereits zahlreiche Sponsoren und Weingüter mobilisieren.

Ehrenamtliche Helfer aus dem Hegering Bad Sobernheim und die örtlichen Landfrauen sind im Service mit von der Partie. Die Ortsgemeinde stellt kostenlos den kleinen Gemeindesaal zur Verfügung, Stefan Zentellini wird kochen. Die Veranstalter hoffen für die Benefiz-Schlemmerparty, dass "die Hütte in Meddersheim voll wird".

Bei der Aktion "benni & Co." handelt es sich um einen gemeinnützigen Verein, der sich die Erforschung und Bekämpfung der bislang immer noch unheilbaren Krankheit "Duchenne Muskeldystrophie" (Muskelschwund) zur Aufgabe gemacht hat. Die Schirmherrschaft über den Verein hat der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck. Mitglied Thomas Franzmann und seine Frau, die Ergotherapeutin Corinna Franzmann, aus Merxheim erklären das Krankheitsbild: "Diese Diagnose - Duchenne Muskeldystrophie (DMD) - bedeutet für die betroffenen Patienten eine unheilbare, tödlich endende Krankheit. DMD ist nach der Muskoviszidose die zweithäufigste Erbkrankheit bei Jungen. Etwa jeder 3500. neugeborene Junge ist davon betroffen, da er auf seinem X-Chromosom ein geschädigtes Dystrophin-Gen als auslösenden Krankheitsfaktor hat.

In Deutschland gibt es etwa 2500 betroffene Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Sehnenverkürzungen schränken die Bewegungsfähigkeit ein. In der Regel sind die Kinder zwischen neun und zwölf Jahren an den Rollstuhl gebunden.

Durch die immer schwächer werdenden Muskeln wächst bei den Patienten der Bedarf an Hilfe und Pflege, zunehmend werden Atem- und Herzfunktionen von der Muskelschwäche in Mitleidenschaft gezogen.

Betroffen von der Erkrankung mit ihrer Ausweglosigkeit zeigt sich auch die Jägerschaft des Hegerings Bad Sobernheim: "Forschung ist das A und O, und dafür sind Spendengelder enorm wichtig", weiß der Meddersheimer Klaus Nieding. Aus organisatorischen Gründen sollten sich ausschließlich Interessierte verbindlich bei Familie Nieding in Meddersheim, Telefon 06751/856 590, schleunigst anmelden. (hey)



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